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Astschere Test

Diese Baumscheren überzeugen Profis wie Hobbygärtner

Wer Bäume oder große Sträucher im Garten hat, kann jene ganz einfach mit einer Astschere pflegen. Manuelle Modelle gibt es von überaus geschätzten Herstellern, wie Fiskars und Gardena. Hinzu kommen elektrische Baumscheren, welche dem Anwender nochmal Muskelkraft einsparen. Im Astschere Test erfährst Du, welche Astschneider besonders gute Bewertungen von Profi-Seite rund um die Stiftung Warentest erhalten. Wir stellen außerdem vor, wie man die für sich persönlich beste Wahl trifft.

Astschere Test

Darüber hinaus klären wir, was es mit Begrifflichkeiten, wie Bypass oder Amboss, auf sich hat. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Astschere Test – Diese Modelle bewähren sich

Astschere Test – Erfahrungen der Stiftung Warentest und Co.

Im Segment der Astscheren gibt es zahlreiche Testberichte renommierter Magazine, aus welchen wir die besten Ergebnisse zusammengetragen haben. Die Stiftung Warentest hat bis dato 40 Astscheren unter die Lupe genommen. Hinzu kommen umfassende Erfahrungen von selbst ist der Mann, Heimwerker Praxis sowie dem ETM Testmagazin.

Die Reihenfolge der Auflistung solltest Du nicht als in Stein gemeißelt betrachten, weil es bei den Erfahrungen im Einzelnen immer mal wieder zu leichten Abweichungen kommt. Generell können sich aber alle in der Folge aufgelisteten Astschneider positiv vom Gesamtumfeld abheben:

1. Ryobi RY18PLA

  • Erfahrung von: Heimwerker Praxis
  • Note: 1,3 („Oberklasse“) im Juni 2021
  • Urteil: „Meist sind es ja die relativ jungen Äste, die zurück- oder abgeschnitten werden müssen. Als Alternative zum wartungsintensiveren Hochentaster bietet sich hier der Ryobi RY18PLA an. Mit seinem ausziehbaren Schaft kann man bequem Arbeiten in Höhen bis zu 4,5 m ausführen. Die Schnitte sind glatt und sauber und schädigen das Gehölz nur geringstmöglich.“

 

  • Erfahrung von: selbst ist der Mann
  • Note: Sehr gut (5 von 5 Punkten) im Oktober 2022
  • Urteil: Pro: einfaches Kürzen von Ästen in großer Höhe (bis ca. 4,50 m); wird mit Systemakkus des Herstellers betrieben; schneidet sauber; Gelenk und Teleskopschaft leicht verstellbar; Scherenkopf zu beiden Seiten schwenkbar.
    Kontra: –

 

2. Wolf-Garten Power Cut RS 800 V

WOLF-Garten Power Cut RS 800 V Test

ab 64,72 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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  • Erfahrung von: Heimwerker Praxis
  • Note: 1,4 („Spitzenklasse“) im Mai 2019, Testsieger (Platz 1 von 5)
  • Urteil: „Bei den Amboss-Scheren geht der Testsieg an die Schere von Wolf-Garten. Die Power Cut RS 800 V ist zwar mit 1,6 kg recht schwer, kann aber durch eine pfiffige Schneidmechanik besonders bei hartem Gehölz überzeugen.“

 

  • Erfahrung von: selbst ist der Mann
  • Note: Sehr gut (5 von 5 Punkten) im April 2019
  • Urteil: Pro: ist leicht zu handhaben; schafft dicke wie dünne Äste ohne Mehraufwand; solide Qualität – hochwertig verarbeitet.
    Kontra: -.

 

  • Erfahrung von: selber machen
  • Note: Sehr gut (5 von 5 Sternen) im Juni 2020
  • Urteil: „Mit der Wolf-Garten-Astschere Power Cut RS 800 V kann jeder dicke Äste bis 5 cm ohne viel Kraftaufwand schneiden. Dafür sorgt eine Hebelmechanik und ein großer Spreizwinkel. Die Handhabung der Amboss-Schere ist sehr gut und sie ist sehr stabil. Das wirkt sich allerdings auf das Gewicht aus – auf Dauer ist die Arbeit daher etwas ermüdend.“

 

3. Fiskars PowerGearX Bypass-Getriebeastschere LX98-L

Fiskars LX98-L PowerGear X Bypass Test

ab 66,99 € 84,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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  • Erfahrung von: Heimwerker Praxis
  • Note: 1,5 („Spitzenklasse“) im Mai 2019
  • Urteil: „Erwartungen erfüllt! Wieder einmal erzielt eine Fiskars-Schere die besten Schnittergebnisse im Testfeld. Wegen der Getriebeübersetzung benötigt die Schere jedoch recht viel Platz bei der Arbeit, das kann in dichtem Geäst stören.“

 

  • Erfahrung von: selber machen
  • Note: Sehr gut (5 von 5 Sternen) im Juni 2016
  • Urteil: „Mit dieser Astschere macht das Arbeiten richtig Spaß und die Kräfte werden geschont.“

 

4. Fiskars PowerGear X Bypass-Getriebeastschere LX99-L

  • Erfahrung von: Heimwerker Praxis
  • Note: 1,4 („Spitzenklasse“) im Mai 2019, Testsieger (Platz 1 von 5)
  • Urteil: „Der hakenförmige Amboss der Fiskars-Schere hält kleine und große Äste sicher in der einmal gewählten Position. Weil das sichelförmige Obermesser zunächst nur mit einer kleinen Fläche ins Holz schneidet, ist der Schnitt zu Beginn sehr leicht. Die Hebelkräfte sorgen danach für einen gleichmäßigen Kraftfl uss. Mit 1,4 kg Gewicht gehört die Fiskars zu den leichten Amboss-Scheren.“

 

  • Erfahrung von: selbst ist der Mann
  • Note: Gut (1,7) im Oktober 2017
  • Urteil: Stärken: super Schnittleistung.
    Schwächen: schnitt aber nicht ganz sauber.

 

  • Erfahrung von: selber machen
  • Note: Sehr gut (5 von 5 Sternen) im April 2021
  • Urteil: „Vor dieser Schere ist kein Ast im Garten sicher. Bis zu 6 cm Astdurchmesser schafft man mit deutlich geringerem Kraftaufwand als mit normalen Gartenscheren. Dazu muss man die Griffe aber weit spreizen. Das Gewicht ist angenehm gering für eine 80 cm lange Schere.“

 

5. Einhell GE-LS 18 Li-Solo

  • Erfahrung von: selbst ist der Mann
  • Note: Sehr gut (5 von 5 Punkten) im November 2021
  • Urteil: Pro: robuste Akku-Astschere; bewältigt Äste bis 30 mm Durchmesser; liegt gut ausbalanciert in der Hand; recht schlanke Form.
    Kontra: -.

 

6. Gardena 680 B (8775)

  • Erfahrung von: Stiftung Warentest
  • Note: Gut (2,2) im Juli 2015
  • Urteil: „Die Günstige. Obwohl das Classic-Modell ohne Getriebe arbeitet, ist der Kraftaufwand zumindest anfangs gering. Sehr haltbar. Schwer. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

 

  • Erfahrung von: selbst ist der Mann
  • Note: Gut (1,9) im Otkober 2017
  • Urteil: Pro: guter Schnitt; super Handhabung; wenig Kraftaufwand nötig.
    Kontra: Klinge schließt nicht ganz. 

 

  • Erfahrung von: Konsument (Österreich)
  • Note: Gut (66%) im September 2015
  • Urteil: Schneiden (45%): „gut“;
    Haltbarkeit (20%): „sehr gut“;
    Handhabung (25%): „durchschnittlich“;
    Sicherheit (5%): „gut“;
    Schadstoffe im Griff (5%): „sehr gut“.

 

7. Gardena Comfort 650 BT (8779)

Gardena Comfort 650 BT (8779) Test

61,89 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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  • Erfahrung von: Stiftung Warentest
  • Note: Gut (2,4) im Juli 2015
  • Urteil: „Beste Lange. Anfangs geringer Kraftaufwand erforderlich (noch weniger mit ausgezogenen Holmen). Die Teleskoparme sind sehr leicht bedienbar, aber das Gewicht ist mit 1.500 Gramm relativ hoch. Haltbar.“

 

  • Erfahrung von: selbst ist der Mann
  • Note: Gut (2,3) im Oktober 2017
  • Urteil: Pro: teleskopierbarer Griff.
    Kontra: ungeeignet für dickere Äste.

 

  • Erfahrung von: Konsument (Österreich)
  • Note: Gut (62%) im September 2015
  • Urteil: Schneiden (45%): „durchschnittlich“;
    Haltbarkeit (20%): „gut“;
    Handhabung (25%): „gut“;
    Sicherheit (5%): „gut“;
    Schadstoffe im Griff (5%): „sehr gut“.

Astschere Test – Darauf solltest Du grundsätzlich achten

Amboss oder Bypass?

Manuelle Astscheren werden in 2 Kategorien unterteilt: Amboss und Bypass. Mit diesen Beschreibungen im Produkttitel findest Du heraus, für welche Einsatzgebiete der Schneidemechanismus konkret geeignet ist. Er ist nämlich jeweils unterschiedlich geartet.

Eine Amboss-Astschere verfügt über eine einzelne Schneide-Klinge, welche beim Zudrücken auf den sog. Amboss trifft. Dieser breite Gegenpart ist entweder glatt, geriffelt oder mit einer kleinen Aufnahme versehen. Auf jeden Fall kommt es zum direkten Kontakt – die Klinge trifft auf den Amboss. Während die Klinge das Durchtrennen übernimmt, sorgt der Amboss für den nötigen Gegendruck.

Amboss-Gartenscheren eignen sich für abgestorbene Hölzer sowie für Hartholz. Du kannst um bis zu 20% mehr Kraft aufwenden, doch an der Trennstelle wird eher gequetscht, als sauber geschnitten.

Eine Bypass-Astschere verfügt über zwei Schneide-Klingen, welche beim Zusammenführen nebeneinander vorbeilaufen (gleiches Prinzip wie bei Haushaltsscheren). Weil das Astwerk von beiden Seiten vergleichsweise sauber geschnitten wird, kommt die Bypass-Schere für frisches und weiches Holz in Frage. Das intakte Gehölz wird mit diesem Typus am besten geschont. Dafür muss man zum Durchtrennen etwas mehr Kraft aufwenden.

Testsieger Stiftung Warentest

Größe/Länge

In puncto Größe sollte man folgendes beachten: Je länger die Astschere ist, desto mehr Hebelkraft kann man aufbieten. Für dickes Astwerk ist also ein langes Gerät von Vorteil. Gleichzeitig nimmt bei langen Astscheren das Eigengewicht zu. 70-80 cm stellen bei starren, nicht verstellbaren Astscheren einen guten Kompromiss dar.

Teleskop Baumschere

Teleskop-Astscheren beginnen teils schon in einer Länge von 50 cm. Sie lassen sich teils variabel auf bis zu 90 cm ausziehen.

Es gibt 2 Arten längenverstellbarer Teleskop-Gartenscheren. Zum einen Modelle mit zwei Armen, die sich in der Länge bei Bedarf ausziehen lassen. Zum anderen werden lange Teleskop-Baumscheren an einem Einzel-Stiel angeboten. Letzterer ist dazu geeignet, auch mehrere Meter entfernt Schnitte an Obstbäumen u.ä. vorzunehmen.

teleskopierbar teleskopisch

Sicherer als mit der Leiter zu arbeiten – eine Teleskop Baumschere ermöglicht Dir eine Reichweite von bis zu 6 Metern (Stiellänge + Körpergröße kumuliert).

Schnittstärke

Eine der wichtigsten Referenzen. Der Hersteller gibt an, für welchen Durchmesser die hauseigene Astschere maximal geeignet ist. Häufig beginnen kleine Exemplare bei ca. 38 mm. Kraftvolle Astscheren bewältigen Durchmesser bis 50 mm oder gar ein Stück darüber hinaus. Jenseits von 50 mm ist es aber zielführender, eine kleine Mini Kettensäge o.ä. zu benutzen.

Handhabung

Optisch unterscheidet sich eine billige Astschere kaum von einem Qualitätsprodukt. Erst wenn es zur Sache geht, kristallisieren sich Unterschiede heraus. Das Produkt mit den besten Hebelverhältnissen sammelt in Test-Berichten zumeist auch die höchste Gesamtpunktzahl.

Neben der Hebelkraft, sollten in puncto Handhabung auch einige Eckpunkte erfüllt werden. Gummierte Handgriffe, die fest an den Armen der Schere fixiert sind, schützen Deine Innenhände vor Schwielen und Blasen.

Wie kräfteschonend sich der Umgang gestaltet, hängt natürlich auch vom Gewicht ab. Leichte Astscheren wiegen weniger als 1 kg, manche sogar unter 600 g. Lange Modelle, die für 5 cm dicke Äste ausgelegt sind, orientieren sich eher in Richtung 1,5 kg Eigengewicht.

Getriebe

Eine Astschere mit Getriebe ermöglicht das Durchtrennen dicker Äste, denn es verstärkt die Krafteinwirkung fernab des menschlichen Zutuns. Für anspruchsvolle Arbeiten, die viel Krafteinwirkung erforderlich machen, solltest Du also zu einem solchen Exemplar greifen. Weil der Schnitt mit mehr Kraft erfolgt, wird jener gleichzeitig auch besonders sauber.

Ein hochwertiges Getriebe hat kein Spiel, sitzt jedoch auch nicht so fest, dass man selber mehr Muskelkraft zum Bewegen aufwenden muss. Am besten ist ein Schraube zum Nachjustieren vorhanden.

Ein gutes Getriebe hält lange, wofür stabile Materialien, wie beispielsweise dickes Aluminium, ursächlich sind. Alu ist rostfrei und kommt mit der Witterung im gesamten Jahresverlauf zurecht.

Ersatzteil-Verfügbarkeit

Nicht unerheblich als Auswahlkriterium ist auch die Möglichkeit, einfach an Ersatzteile heranzukommen.  Markenhersteller, wie z.B. Fiskars, sind hier wesentlich zuverlässiger als günstige China-Händler.

Preis

Günstige Astscheren beginnen bei 15-20 Euro. Namhafte Markenprodukte, rund um Gardena, Fiskars und Co., bekommst Du zwischen 30 und 50 Euro.

Je größer der zu bewältigende Astdurchmesser ist, desto mehr solltest Du in den entsprechenden Hebel und die Materialqualität investieren. Astscheren für 50 mm dicke Äste erfordern bei jedem Hersteller – im Vergleich zu kleineren Durchmessern – stets einen Aufpreis.

Wo kaufen

Eine probate Auswahl an Astscheren gibt es lokal in den bekannten Baumärkten, welche auch für eine persönliche Beratung in Frage kommen. Beispiele lauten Obi, Hornbach, Hagebau, Bauhaus, Toom und Globus. Je nach Anbieter, sind zumeist 30-80 verschiedene Modelle im Sortiment vorhanden, deren Verfügbarkeit Online geprüft werden kann.

Eine große Auswahl aus mehreren hundert Modellen hast Du Online bei Amazon. Der Marktplatz bietet einen schnellen Versand und einen kulanten Service. Zudem gibt es jederzeit interessante Angebote und Aktionen, denn viele Markenhändler konkurrieren auf den einzelnen Produktdetailseiten um die beste Sichtbarkeit.

Astschere Test – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Astschere – Amboss oder Bypass?

  • Für Totholz, Hartholz und immer, wenn die Oberflächengüte nicht ganz so wichtig ist: Amboss
  • Für schonende Schnitte rund um Frisch- und Weichholz: Bypass

Welche Astschere ist die beste?

Die beste Astschere der Welt ist die „xyz“ – so einfach kann man der Fragestellung leider nicht begegnen, denn es gibt nicht die eine Lösung für jeden Bedarf.

Es ist jene, die am besten zu Deinem gewünschten Aufgabengebiet und Deinen körperlichen Voraussetzungen passt. Wie dick sind die Äste? Handelt es sich um Frisch- oder Totholz? Bestehen besondere Anforderungen an die Grifflänge oder an das Gewicht der Astschere?

Welche Astschere für dicke Äste?

Wer beim Bewältigen dicker Äste selbst wenig Kraft aufwenden möchte, sollte auf eine Getriebeastschere zurückgreifen. Solche Modelle kommen mit Durchmessern von bis zu 52 mm klar.

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Fiskars PowerGearX Amboss-Getriebeastschere für trockenes und hartes Holz, Antihaftbeschichtet, Gehärteter Präzisionsstahl, Länge: 80 cm, Schwarz/Orange, LX99-L, 1020189, 84.2 x 19.7 x 3.7 cm - 1 Fiskars PowerGear X Bypass-Getriebeastschere für frisches Holz, Antihaftbeschichtet, Gehärteter Präzisionsstahl, Länge: 80 cm, Schwarz/Orange, LX98-L, 1020188 - 1
ModellFiskars LX99-L PowerGearX Amboss-Getriebeastschere für trockenes und hartes Holz, Länge: 80 cmFiskars LX98-L PowerGear X Bypass Test
Bewertung
Preis

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Gibt es eine Astschere mit einer Schnittstärke von 80 mm?

Nein, selbst große Astscheren bewältigen maximal 50 mm. Anders sieht es bei Hochentastern mit Kette und Motor aus. Diese schaffen bis zu 350 mm, sind aber auch wesentlich teurer.

Wie Astschere schärfen?

Schneidet Deine Astschere nicht mehr richtig, muss die Klinge wahlweise ausgetauscht oder geschärft werden. Mit stumpfem Schneidwerkzeug fördert man insbesondere an Frischholz Krankheiten und Pilzbefall, weil mehr gerissen als geschnitten wird.

  1. Bereite zunächst Deinen Arbeitsplatz mit den notwendigen Gegenständen vor. Lege dazu einen kleinen Schleifstein, ein Gefäß mit Wasser, einen Maulschlüssel, einen Schraubenzieher und ein Stück Tuch bereit.
  2. Weiche den Schleifstein für ca. 15 Minuten in Wasser ein, bis keine Bläschen mehr aufsteigen. Durch das Benetzen mit Wasser hält jener wesentlich länger und kühlt die Klingen beim Schärfen.
  3. Baue in der Zwischenzeit die Klinge(n) aus und reinige jene mit Wasser oder Reinigungsspray. Wische vor dem Schleifen alles trocken.
  4. Spanne die Klinge in einen Schraubstock oder lege sie auf einem Holzbrett ab.
  5. Führe kreisende Bewegungen in die gleiche Richtung aus, bis die Klinge grauer wird/Materialabtrag sichtbar wird. Möchtest Du mehrere Schleifsteine verwenden, nutze zunächst immer den Groben, im Folgenden den Feinen.
  6. Auf der anderen Seite wird ein Grat entstehen. Diesen beseitigst Du, indem der Schleifstein dort 2-3 Mal zur Spitze hin entlanggeführt wird.
  7. Den Vorgang umgekehrt wiederholen (andere Seite mit kreisenden Bewegungen bearbeiten, dann wieder umdrehen und Grat entfernen).
  8. Im Prinzip reicht dies schon für saubere Schnitte. Bei Bedarf kannst Du mit einem feinen Schleifstein noch am äußeren Rand der Klinge filigraner nacharbeiten.

Praxis-Video: So gelingt das Schärfen einer Astschere

Quellen & weiterführende Informationen

https://www.fiskars.com/de-de

https://www.gardena.com/de/

https://www.wolf-garten.com/de/