Gardena Bewässerungssystem
Mehr Freizeit dank automatischer Bewässerung
Wer einen Garten hat, weiß um den Arbeitsaufwand, den jener machen kann. Smarte Technologien schlagen in diese Kerbe und nehmen bei Bedarf Aufgaben eigenständig in die Hand. Dies ist z.B. bei einem Gardena Bewässerungssystem der Fall. Der langjährig bewährte, deutsche Anbieter hat hier verschiedene Sets im Programm, welche den Rasen automatisch bewässern, Beete gießen und sogar automatisiert kleine Töpfe auf dem Balkon wässern. Dank optimal dosierter Tröpfchenbewässerung spart der Besitzer Geld, schont die Umwelt und hat mehr Freizeit.
Welches Bewässerungssystem von Gardena zu empfehlen ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Du erfährst außerdem, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.
Gardena Bewässerungssystem – Diese kommen in Frage
Micro-Drip
Das Micro-Drip-System (MDS) ist eine flexible Bewässerungsmöglichkeit für nahezu jeden Bereich, der draußen Wasser braucht. Beispiele sind u.a.:
- Gemüsebeete (im Freiland & im Gewächshaus)
- Salat (am Erdboden & im Hochbeet)
- Töpfe und Kästen auf der Terrasse oder dem Balkon
- Hecken
- Stauden und Bodendecker
Im Modular-System baut Micro-Drip auf viele Erweiterungen auf. Modular bedeutet in diesem Sinne, dass aus verschiedenen Einzelteilen ein Gesamt-Prinzip wird. Du hast bei Gardena die Möglichkeit, einsatzfertige Starter-Sets für Balkone, Beete (Flächenbewässerung) oder Hecken (Reihenbewässerung) zu kaufen.
Es handelt sich beim Micro-Drip-System um eine sog. Tröpfchenbewässerung. Diese Art von Bewässerung gibt das Wasser über die Leitungen optimal dosiert an die Wurzeln ab. Man spart Wasser und dementsprechend auch Geld. Hinzu kommt der Aspekt der Nachhaltigkeit.
Folgende Komponenten brauchst Du zum Einsatz des MDS:
MDS Basisgerät
Das Basisgerät stellt die Verbindung zum Wasserhahn her und bestimmt die Wassermenge. Konkret reduziert das Gerät den Wasserdruck auf 1,5 bar und filtert außerdem das Wasser. Die Wassermenge ist entweder auf 1000 l/h oder 2000 l/h begrenzt. Das bedeutet, dass nicht unendlich viele Verbraucher angeschlossen werden können.
Das Basisgerät kann am Anfang des Leitungsverlaufs oder mittig platziert werden. Für letzteres muss zusätzlich ein T-Stück angeschafft werden, welches die Leitung nach dem Baisgerät verzweigt. Dadurch kann das Wasser noch einmal vielseitiger in alle möglichen Bereiche geleitet werden.
Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass das Basisgerät bei Höhenunterschieden und unebenen Flächen immer am höchsten Punkt platziert wird.
Verlegerohre
Um das Wasser zu den sog. Tropfern oder Düsen zu leiten – sprich den Endstücken – kommen Rohre zum Einsatz. Diese unterteilt Gardena noch einmal in die 2 folgenden Typen:
- Verlegerohr (13 mm Durchmesser)
- Verteilerrohr (4,6 mm Durchmesser)
Das dickere Rohr kann mehr Wasserdruck gewährleisten und damit auch mehr Menge an Wasser/Zeiteinheit bereitstellen. Somit stellt das Verlegerohr die zentrale Versorgung dar – vom Anfang des Basisgeräts bis zum Ende.
Am Punkt nach Wahl angelangt – z.B. einem Topf – wird das Verlegerohr durchgeschnitten und mit einem T-Stück versehen. Am anderen Ausgang des T-Stücks wird das Verteilerrohr befestigt. Zum Schluss kommt der Tropfer/die Düse nach Wahl (Rohre bis zum Anschlag aufstecken, damit nichts undicht ist).
Über die Nutzung des Verteilerrohrs wird es möglich, eine Distanz von 40-60 m vom Basisgerät aus zu erreichen.
Modell | Preis | |||
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1 | Gardena Micro-Drip-System Start-Set Pflanzreihen L | 68,25 € | Preis prüfen |
Tropfer, Düsen, Tropfrohr – Die Verbraucher
Je nach Anforderung, hat Gardena unterschiedliche Bewässerungs-Ausgänge parat. Die folgende Aufstellung zeigt, was am besten zu Deinen Anforderungen passt.
- Zum Platzieren in Blumenkästen und Pflanztöpfen
- Zum Bewässern von Beeten und Nutzpflanzen (Salat, Gemüse etc.)
- Optimal für Pflanzen geeignet, die in einer Reihe stehen (z.B. für eine länger verlaufende Randbepflanzung)
Modell | Preis | |||
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1 | Gardena Start Set Pflanzflächen: Micro-Drip | 36,90 € | Preis prüfen |
Wie oft Du wässern musst, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Hier muss man sich eine gewisse Kompetenz/Erfahrung selbst aneignen. Bestehen Unklarheiten, befragst Du am besten einen Gärtner oder anderen Fachmann, wie viel Wasser die Pflanzen im Einzelnen brauchen.
Das Bewässern von Beeten genügt in der Regel 2-3 Mal pro Woche. Gefäße speichern die Feuchtigkeit nicht so gut, wodurch tägliches Bewässern sinnvoll sein kann.
Modell | Preis | |||
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1 | Gardena Micro-Drip Start Set Pflanztöpfe zugunsten von UNICEF | 17,99 € inkl. 19% gesetzlicher MwSt. | Preis prüfen |
Micro-Drip auf einen Blick
- Für alle Arten von Gefäßen, Pflanzreihen sowie Beete geeignet
- Set-Größen für jeden Bedarf
- Kann dauerhaft installiert bleiben
- Durch effiziente Tröpfchenbewässerung sparst Du Wasser & damit Geld
- Umweltschonend
- In Kombination mit Bewässerungs-Computer erfolgt Wässern automatisch, wodurch mehr Freizeit aufkommt
- Verlegen der Schläuche dauert seine Zeit
- Steigungen vermindern Reichweite (hier auf jeden Fall Basisgerät 2000 nutzen)
Sprinkler/Regner
Für das Bewässern von Rasenflächen hat Gardena ein weiteres Bewässerungssystem im Programm – die Sprinkler und Regner. Das System wird unterirdisch verlegt. Es werden Regner für nahezu jede Größe und Form von Rasenfläche angeboten:
- Der klassische Viereckregner für Flächen von 90 bis 350 m²
- Optimal für quadratische und rechteckige Flächen
- Der Kreisregner eignet sich sich für kleine wie große Flächen gleichermaßen
- Er ist leise und vielseitig einstellbar
- Ein einzelner Großflächenregner von Gardena bewässert bis zu 490 m² Rasenfläche
- Dank Stativ/Ständer können sogar hochgelegene Pflanzen von oben bewässert werden
Gardena Urlaubsbewässerung – überall einsetzbar
Ein automatisches Wässern ist im Hinblick auf Urlaube besonders interessant. Sollen die Pflanzen während der eigenen Abwesenheit nicht eingehen, muss man in der Regel einen Nachbarn, Freund oder Verwandten um Unterstützung bitten. Die Gardena Urlaubsbewässerung verspricht, dass dies der Vergangenheit angehört.
Interessant ist auch, dass die Urlaubsbewässerung nicht mit dem aktiven Wasserhahn verbunden werden muss. Stattdessen wird das Wasser aus einem großen Behälter bezogen. Da man ja nur temporär weg ist, stellt dies kein Problem dar und erhöht die Sicherheit (kein unkontrolliertes Austreten großer Mengen möglich).
Auch in diesem Spektrum bietet Gardena verschiedene Lösungen an – für draußen und drinnen. Mit dem AquaBloom-System steht auch eine solarbetriebene Möglichkeit zur Verfügung. Das System holt sich das Wasser aus einem Gefäß nach Wahl und eignet sich bestens für Balkon- und Kübelpflanzen.
Gardena Bewässerungssystem – Ohne Computer keine Automation
Um aus einer automatischen Bewässerung Vorteile ziehen zu können, braucht es mindestens eine Zeitschaltuhr. Jene sorgt z.B. dafür, dass die Gardena Urlaubsbewässerung zuverlässig an- und ausgeht.
Über die Anschaffung eines Bewässerungs-Computers steigen die Möglichkeiten beträchtlich. Gardena bietet diverse Computer an, welche direkt an den Wasserhahn angeschlossen werden. Von dort üben sie die volle Kontrolle über die Bewässerung aus – so, wie es Dir passt. Die Computer selbst werden per Batterie versorgt – über einen niedrigen Ladestand wirst Du rechtzeitig informiert.
Dank Bluetooth können einige Bewässerungscomputer mit der Gardena smart App verbunden werden. So wird es möglich, bequem vom Smartphone aus Einstellungen vorzunehmen. Das Überwachen der Prozesse gelingt zudem auch auswärts.
In der Spitze können von einem Gardena Bewässerungscomputer 6 Bereiche individuell betreut werden (Gardena Master).
Gardena Bewässerungssystem – Was muss ich im Winter beachten?
Das Basisgerät vom Gardena Bewässerungssystem muss zum Winter hin demontiert und frostsicher gelagert werden. Das sollte spätestens dann erfolgen, wenn es bereits 1-2 Tage leichten Frost gegeben hat. An der entstehenden Öffnung wird nun ein Verschlussstopfen platziert, um das Rohrende zu verschließen.
Gleiches gilt für einen Bewässerungscomputer. Dieser warnt Dich in der Regel, wenn es friert (Frost-Alarm). Nun muss er demontiert und frostsicher eingelagert werden.
Alle anderen Komponenten können über den Winter hinweg im Garten verbleiben. Es sollte sich aber von selbst verstehen, dass im Winter kein Wasser durch die Komponenten geleitet werden darf – jenes würde in den Rohren einfrieren und jene dadurch zerstören. Das Wasser muss im Spätherbst aus den Leitungen, Rohren und Sprinklern entleert werden.
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